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Regionale und Bio Lebensmittel auf der Überholspur

Regionale Lebensmittel Gegessenwirdimmer Und Leckerisstes

Immer mehr Menschen schätzen die Qualität regionaler Lebensmitteln. Diesen Trend haben auch Supermärkte erkannt und wollen davon profitieren: Angebliche Bio-Ware mit oft fraglicher Herkunft wird Verbrauchern als gesund und vertrauensvoll angepriesen. Doch die Idylle trügt, denn viele Produkte entpuppen sich bei näherer Betrachtung als Täuschung. Bei leckerisstes.de setzen wir deshalb als Transparenz. Erkenne auf den ersten Blick, von welchem regionalen Hersteller ein favorisiertes Produkt stammt.

Wie Supermärkte mit dem Image der regionalen und Bio-Produkte bluffen

Im Supermarkt oder beim Diskounter begegnen Kunden den ersten regionalen Bio-Produkten gleich hinter dem Eingang. Im ansonsten so anonymen Produktedschungel versprechen die Bio-Lebensmittel Frische, Gesundheit und vollkommenen Genuss. All das haftet der ländlichen Idylle an, in der die Produkte ihren Ursprung haben.
Diverse Obst- und Gemüsesorten werden angenehm ausgeleuchtet, sodass selbst der Apfel mit dreiwöchiger Anreise so aussieht, als wäre er gerade vom Baum gefallen. Das Kilogramm Bio-Äpfel erhalten Verbraucher im Supermarkt bereits für 2,89 €. Schlendert der Kunde nur wenige Schritte weiter und entfernt sich dabei von den Bio-Produkten, so gelangt er an die konventionelle Obstauslage: Zwei Kilo Äpfel bekommt er hier ebenfalls für 2,89 €. Diese Früchte tragen zwar nicht das Prädikat „BIO“, sind dafür aber aus dem Alten Land und sehen ebenso verlockend aus. Mit der Aufschrift „Rewe Regional“ erhält der Kunden sein gutes Gefühl zurück: „Regional“, denkt er, „ist schließlich auch ein wenig bio“. Schließlich greift man damit den heimischen Bauern unter die Arme. Zudem musste der Händler diese Früchte nicht von der industriellen Obstgroßproduktion am anderen Ende der Welt einfliegen lassen – auch wenn diese Bio-Standards beachtet.

„Falsche“ Regionalartikel im Supermarkt

„Rewe Regional“ unter diesem Namen vertreibt die in Köln ansässige Rewe Group ihre Regionalmarke, die Eigenmarkte des Konzerns. Diverse Artikel von regionalen Erzeugern sind mit dieser Aufschrift gekennzeichnet. Was bei Rewe „Rewe Regional“ heißt, ist beim Konkurrenten Edeka die „Frische am liebsten aus der Region“, bei Kaufland werden Qualitätsprodukten mit Heimatbezug durch ein gelbes Landeswappen kenntlich gemacht.

Und der Plan der Supermärkte und Discounter geht auf: Die Nachfrage bezüglich des Regionalsortiments wächst. Immerhin 92 Prozent der Verbraucher greifen – laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz – mittlerweile am liebsten zu Lebensmitteln aus der Region. Für Kunden unerheblich ist dabei, ob die als BIO ausgewiesenen Produkte tatsächlich nach Bio-Regeln oder konventionell produziert worden sind. Laut Untersuchung des Beratungsunternehmens A.T. Kearney sind regionale Produkte inzwischen sogar beliebter als Bio-Lebensmittel. Bei rund der Hälfte der Befragten machen regionale Produkte mit 21 Prozent einen größeren Anteil am Einkauf aus, als etwa die Bio-Waren mit nur 11 Prozent.

Und das, obwohl Regionalprodukte meist etwas teurer sind als Bio-Lebensmittel. Den Vorteil regionaler Produkte sehen Verbraucher in den weniger anonymen Lieferketten und dem dadurch gesteigerten Vertrauen in die Qualität der Produkte. Kunden haben das Gefühl, frische Lebensmittel vom einheimischen Produzenten zu konsumieren. Doch weit gefehlt…

Etikettenschwindel bei Regionalprodukten

Sieht man sich im Supermarkt einmal um, so fallen eine Fülle an regionalen Label, Siegel und Marken ins Augen. Hinter diesen Ausschreibungen verstecken sich sehr unterschiedliche Standards, denn eine verbindliche Regelung dessen, was als „regional“ bezeichnet werden darf und was nicht, gibt es nicht. Außerdem können sowohl die Hersteller der Produkte als auch der Händler eine Ware eigenverantwortlich als „Regionalmarke“ einordnen.

Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch schlägt Alarm: Bei regionalen Produktmarken wäre ein Schwindel mit Etiketten aktuell an der Tagesordnung. Manche Lebensmittelhersteller werben etwa mit Waren, die aus „heimischen Früchten“ hergestellt werden sollen, obwohl das Obst in der Realität aus Nachbarländern wie Österreich oder gar aus Mittelamerika stammt. Foodwatch machte sogar einen Produzenten ausfindig, der eine Kaffeepackung unter dem Regionallabel „Unser Norden“ einordnete – ein trügerischer Marketingtrick.
Neben Herstellern und Einzelhändlern wollen auch viele Bundesländer von dem positiven Image der Regionalmarken profitieren. Sie nutzen eigens erstellte Siegel, um die regionale Note von Produkten aus Thüringen oder Bayern explizit hervorzuheben.

Tipps und Hinweise für bewusste Verbraucher
Für Verbraucher gilt es, im Dschungel der Label, Siegel und regionalen Marken nicht den Überblick zu verlieren. Fragen Sie sich: Woher stammt das Produkt wirklich? Erscheint mir das Produkt typisch für die Region?

Im Onlineshop von www.leckerisstes.de wirst Du keinerlei Labels finden. Denn die bei uns gelisteten Hersteller stammen allesamt aus Deutschland und entwerfen ihre Produkte nach traditionell handwerklicher Herstellung aus der jeweiligen Region. Jede Region Deutschlands ist derart vielfältig, dass wir regionale Produkte unter dem Begriff „Deutschland“ zusammenfassen.

Und dennoch versprechen wir kurze Lieferwege: Eine Marmeladenmanufaktur aus Berlin bezieht seine Zutaten selbstverständlich aus der Nachbarschaft, und auch ein Weingut an der Mosel arbeitet mit dem eigenen Weinberg vor Ort. Die Gemeinsamkeit aller auf www.leckerisstes.de zu findenden Produzenten ist, dass ihre Lebensmittel vor Ort und meist für die lokale Region produzieren werden. Wir unterstützen heimische Lebensmittelhersteller bei der landesweiten Vermarktung.

Deshalb freuen wir uns mit allen Herstellern über jeden interessierten Besucher von leckerisstes.de, Deinem Shop für regionale Lebensmittel!

Euer Team von leckerisstes.de